cryosizer münchen

Die Thermoregulation – das körpereigene Heizkraftwerk

Die Funktion des Körpers die „Betriebstemperatur“ zu halten, ist die sogenannte Thermoregulation. Die ideale Körperkerntemperatur des Menschens liegt bei etwa 37°C. Sind die Bedingungen thermoneutral, d.h. 27° bis 31° Grad nahe der Körperoberfläche, ist eine zusätzliche Wärmeproduktion notwendig, um die ideale Körpertemperatur zu erhalten. Liegen die Temperaturen über dem Ideal werden andere Prozesse im Körper aktiv.

Körperreaktion bei Überwärmung

Steigt die Körpertemperatur deutlich an, schwitzen wir. Die Transpiration ist ein sichtbares Zeichen der Wärmeabgabe. Der Schweiß verdunstet. Durch die entstandene Verdunstungskälte wird die Haut gekühlt. Es kommt zu einem höheren Energieumsatz: pro Grad Körpertemperatur um circa 13%. Die Gefäße erweitern sich und die Durchblutung wird gesteigert. Durch die Konvektion entstehe ein erhöhter Wärmeverlust. Konvektion ist der Wärmetransport durch die Bewegung von Teilchen in Flüssigkeiten und Gasen.

Körperreaktion bei Unterkühlung

Um Wärme im Körper zu bilden werden Stoffwechselprozesse ausgelöst. Bei Absinken der Körpertemperatur (Hypothermie) erhöht sich der Energieumsatz. Temperaturen unterhalb der thermoneutralen Zone bringen den Metabolismus (Stoffwechsel) auf Hochtouren:

  • Der Grundumsatz wird erhöht
  • Die Muskulatur reagiert mit einer erhöhten Energiebereitstellung. Es folgt die Steigerung der Glukoneogenese (Zuckerneubildung) der Leber
  • Das braune Fettgewebe bildet zitterfreie Wärme durch chemische Prozesse
  • Die Herzfrequenz steigt

Die bei Kälte einsetzende Thermogenese wird überschüssige Energie verbrannt und damit Wärme produziert. Der dadurch beschleunige Stoffwechsel lässt die weißen Fettzellen schmelzen. Das Thermogenese-Niveau sinkt mit fortschreitendem Alter und mangelnder Bewegung. Die Thermogenese wird durch Sport, Diät und Temperaturen (Thermoregulation) beeinflusst. Letzteres kann mit wenig Zeitaufwand durch das CRYOSTENIX® Training erreicht werden.